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Oratorium "Horror otii", 
Uraufführung in der Mariahilfbergkirche in Amberg 2010.
Text und Skulpturen: Harald Bäumler. 
Musik: Christof Weiß.

 

Die Idee: "Zeit" ist heutzutage ein sehr kostbares und knappes Gut. Unsere Epoche ist geprägt von Hektik und Schnelllebigkeit, was die viel beschäftigten Autoren selbst sehr gut kennen. Daraus wurden sie zu einer intensiveren künstlerischen Beschäftigung mit dem Thema "Zeit", "Umgang mit der Zeit", "Knappheit der Zeit" und "Hektik" inspiriert.

Das Stück: Ursprünglich als kurzes Intermezzo für Sprecher und Klavier geplant, weitete sich das Stück nach und nach "von selbst" aus. Die Idee verlangte nach einer größeren Besetzung, zunächst mit Chor, dann auch mit weiteren Instrumenten. Und da die Dimension "Zeit" eine Beschäftigung mit der Dimension "Raum" nach sich zieht, wurde schließlich auch die räumliche Disposition immer wichtiger, und als Uraufführungsort kristallisierte sich die Mariahilfbergkirche in Amberg heraus.

 

Das Stück "Horror otii" ist ein abendfüllendes, ca. 90-minütiges Oratorium mit geistlichem Charakter in deutscher Sprache. Die fünf Sätze tragen folgende Titel:

1. Quid est enim tempus?

2.  Praetermittimus tempus tempore quaerendo?

3. Acceleratio?

4. Mendax tranquillitas?

5. Calamitas finalis?

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Die Mitwirkenden

 

Benjamin Pontius - Musikalische Gesamtleitung


960bc8ddd9.jpgBenjamin Pontius (*1984 in Berlin) machte sein Abitur am Max- Reger-Gymnasium Amberg und studierte zunächst Schulmusik, später Dirigieren und Musikwissenschaft in Würzburg, bevor er sein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden fortsetzte, wo er derzeit  in der Klasse von Generalmusikdirektor Georg-Christoph Sandmann studiert. Neben der Leitung von Laienchören und -Orchestern betätigt er sich regelmäßig als Bratschist sowie als Korrepetitor und Dirigent von Opernproduktionen, als Pianist, Cembalist und Arrangeur. Neben dem klassisch-romantischen Standardrepertoire gilt sein besonderes Interesse dabei der Förderung und Aufführung zeitgenössischer Musik in Zusammenarbeit mit jungen Komponisten.


Andreas Hubmann - Choreinstudierung

 

8d083a3daf.jpgAndreas Hubmann (*1950): Nach dem Abitur am Max-Reger- Gymnasium Amberg 1970 und dem Wehrdienst bis 1972 studierte er Pädagogik an der Universität Regensburg und Musik für das Lehramt am Gymnasium an der Hochschule für Musik und Theater in München bis 1976. Seine Zulassungsarbeit für das erste Staatsexamen handelte über die Rolle der Popularmusik  in der Sekundarstufe I und II. Bis 2010 wirkte er als Musikpädagoge am Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg. Andreas Hubmann ist Leiter mehrerer Chöre und Ensembles und gastierte zu Konzerten in Ungarn, Tschechien, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden.

 

Wolf Euba - Sprecher


Wolf Euba.jpgWolf Euba, geboren in Nürnberg, aufgewachsen in   München, abgeschlossenes Studium als Gymnasiallehrer (Englisch und Französisch), Fulbright-Stipendium in USA, Schauspiel-ausbildung. Seit vielen Jahren  Sprecher bei Rundfunk und Fernsehen, beim Hörfunk  lange Zeit auch als Autor (historische und literarische Hörbilder) und Regisseur tätig. Gelegentliche Ausflüge zu Theater und Kabarett. Gestaltung von öffentlichen Lesungen und literarischen Rezitationsabenden, häufig in Verbindung mit Musik. Sprechrollen in Orchester- und Chorwerken (In jüngerer Zeit u.a. Zusammenarbeit mit Peter Schreier in der Markuspassion, mit Enoch zu Guttenberg und der Neubeurer Klangverwaltung, sowie mit Hayko Siemens und dem Münchener Motettenchor).

 

Markus Fisher - Kohelet

 

pic2_Markus_Fisher1.JPGMarkus Fisher (*1965) wuchs in Nördlingen und in Frankreich auf. Nach dem Abitur in Göttingen 1986 machte er eine Schauspielausbildung bei Jacques Fontaine am Théàtre Go in Paris; es schloß sich eine Musiktheaterausbildung bei Martine, Joséphine Thomas, an der Scène Nationale de Quimper an. Darüber hinaus studierte er Gesang bei Irène Jarsky, Paris. Neben unzähligen Theaterrollen spielte er in diversen  Fernsehfilmen (wie in "Mademoiselle Fifi", "Nestor Burma", oder etwa "La Paritée"). Markus Fisher übernahm Sprecherrollen in Synchronisationen für Fernsehserien und Kinofilme (darunter: "Reich und Schön", "Schiller", "Asterix und Obelix"), sprach Zitate in Jiddisch für das Jüdische Museum, Berlin und Texte auf Französisch für den Bayerischen Rundfunk ein, darüber hinaus auch verschiedene Hörbücher.

 

Franz Schlecht - Bariton

  

FranzSchlechtBartion(2).JPGFranz Schlecht (*1982) begann mit seiner Gesangsausbildung an der Bayerischen Singakademie. Er studierte an der Musikhochschule Augsburg in den Klassen von Jan Hammar, James Taylor und Prof. Hans Joachim Beyer; er legte sein Diplom an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig ab. Seine Studien setzt der Sänger an der Musikhochschule Würzburg in der Klasse von Prof. Leandra Overmann fort. Auf der Opernbühne stand er unter anderem in Partien wie Figaro und Graf Almaviva in "Die Hochzeit des Figaro" von W.A. Mozart, Axur in "Axur" von A. Salieri, Dr. Falke in "Die Fledermaus" von J. Strauß sowie G. Rossinis "Haly" in "L'Italiana in Algeri" (Stadttheater Augsburg). In der Spielzeit 2009/10 ist er als Christiano in Un Ballo in "Maschera" von G. Verdi am Mainfrankentheater Würzburg zu hören.