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Formica, aufgestellt im zoologischen und botanischen Garten in Pilsen, Böhmen, 2009.
Exponat in der Ausstellung "Renommierte und junge Kunst" anlässlich  der Teilnahme der Stadt Regensburg an der Entente Florale im Herzogspark Regensburg 2008.

 

Als Bildhauer beschäftigte sich Harald Bäumler längere Zeit intensiv mit der figürlichen Ausarbeitung der Plastik einer Ameise, die eine solche zeigen soll und zwar in etwa in menschlicher Größe und in menschlichen Bezügen, menschlichem Kontext.

Die Darstellung will kein anatomisch exaktes Abbild oder eine getreue Vergrößerung, schon gar nicht einer bestimmten Art - jedoch orientierte sich Harald Bäumler bei der Erarbeitung an der Gestalt der Formicidae - sie soll aber eine aus ästhetischen Gesichtspunkten stimmige und schlüssige Bronzeplastik sein, die den Menschen das derart andersgestaltige Leben eines Insektes bezeugt, ausgeformt und veranschaulicht, verkörpert im Wesen der Ameise, deren Repräsentant durch die Skulptur und in ihr dem Betrachter von Angesicht zu Angesicht (gleichsam auf Augenhöhe - gleichberechtigt mit ihren Facettenaugen) quasi leibhaftig - zwar skeptisch - in Abwehrstellung, "gepanzert" und hart - was der metallische Werkstoff, aus dem sie gefertigt ist, unterstreicht, bewirkt, mit ausdrückt - gegenübertritt.

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