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Erdformung in Amberg (privat), aufgestellt 2013.


Kugelig, doch keine Kugel schwimmen durch nichtige Weiten, ausgebreitet, entleert, in rastloser Ordnung mit Gleichenden in gleitendem Geleite einher zu buckligem Eie geballte Massen, schlingern rundend – rund doch nicht – um lichtsprühendes Gleißen, bahnend sich, nicht ungebunden, durch eigene und die der anderen Schwere und gleichermaßen durch treibende Eile gehalten auf enger Gasse, ja gesetzt in Richtung und im Stoße, stürzend durch ausgeräumte Fernen, in haltlosem Laufe einher, auf dunkler Straße – von Sternenfackeln doch erhellt und spärlich ausgeleuchtet, zum Kerne aber hell und licht erfüllt von Strahlen, das aus jenem strömt – doch wandelnd im Getriebe, zugewiesen ihrem Platz, der sich mit ihnen regt, bewegt und flieht einher in sperrendem Reißen, das sprengt noch fort und schoß entzwei aus sich heraus sich selber einst, jagend erst ins Sein.


Geformt und formend aus sich selbst durch eigene Kraft erneuern sich Gebärde und Gesicht, Mienenspiel und Mimik gleich und wandeln nach Belieben sich: Macht und Masse einen sich zerstäubend, zermalmen einander in peitschenden Güssen, in zausendem Fauchen, in brodelndem Gären, glutigem Schimmer, und es zerfeutert sich in kühlendem Flammen verschweigendes Brausen, und Beides ebnet einander sich doch ein, und sprengende Felsen verwaschen und veraschen sich, lösen sich in Lüften, gurgeln ein in hurtiges Plätschern sich und tauchen über lodernden Hauch auf und nieder, wie’s gefället und beliebt.

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