Harald Bäumler


Im Kopfe entstehen Bilder, nicht als Ebenbild eines abgebildeten Seienden, als eigene Schöpfung aus Verknüpfung mit Fremdem, aus Erfahrung, aus Vergleich, aus dem Wollen produziert das Wollen sie, kombiniert, gestaltet sie bar des Zwangs, willkürlich, "zufällig", im Denken und Sinnen, als Ausfluß von eigenem Wesen, in dessen Entwicklung, als Abbild eines (ewigen oder einverhafteten) Urbildes, nicht als Abbild von Wahrgenommenem, mögen sie auch aus solchem schöpfen und durch  dieses veranlaßt sein, in Selbst erwallen sie neu auch von selbem Gesehenen, neu von nie Betrachtetem, neu von nie Wahrzunehmendem selbst und schuppen sich in Verstand, in geistiges Wiederverlangen, welches fahler Intellekt wiederkäut, wollen Tat und Wesen selber werden, wieder Anlaß für neue Bilder neues Denken, neues Handeln, streben nach Materialisation, nach Änderung, nach Manipulation phänomenalen Wirkens, kreieren Wesenheit um Wesenheit in Widerschau und Wahrnehmung während Werdens als geistigen Gedeihens materialisierter Ausfluß.